Montenegro hat so vieles, was sich Urlauber wünschen: schöne Küste, sandige Strände, gutes Essen – besonders leckere Meeresfrüchte, Altstädte mit engen Gassen zum Bummeln, ein Hinterland mit Naturparks zum Wandern. Mitten drin die Brücke „Tara“. Da dürfen Sie dann auf einem Seil über den größten Canyon Europas gondeln. Wir haben für Sie unsere Top 7 einmal gelistet. Freuen Sie sich auf Montenegro!

Ulcinj

Die einstige Siedlung der Piraten liegt schon ganz nah an der Grenze zu Albanien. Was die Gegend so attraktiv macht, ist der naturbelassene Strand „Velika Plaža“ – ein 13 Kilometer langer Sandstrand. Der ist einmalig an der östlichen Adriaküste. Manchmal kann man da wirklich „solo“ sein. Im Sommer fliegen jede Menge Kitesurfer auf den Wellen umher. Beachbars und ein Blick bis zum gekrümmten Horizont runden das Angebot ab!

Links:
kitesurfmontenegro
Holiday-Villages-Montenegro
RestaurantTaphana

Bar

Obwohl mich unser Reiseführer „Andri“ mehrmals vor den rutschigen, lockeren Steinen in der Ruinenstadt gewarnt hatte, flog ich voll auf die Schnauze – ähhh Ellenbogen. Bevor es jedoch soweit ist, steigt der Tourist hinauf durch eine schmale Gasse. Links und recht massenweise Souvenirläden. Ein echter Pirat lässt sich von nichts ablenken. Er wandert immer bergauf. Bis zum höchsten Punkt. Erst von dort oben kann man das Meer hinter dem Hügel mit dem ältesten Olivenbaum (über 2000 Jahre alt soll er sein) erblicken. Denken Sie an Andri, wenn Sie in Bar herumschlendern…

Links:
olivmont.com
montenegro/stari-bar-poi
bar.travel

Kotor

Kotor, die Stadt mit dem einzigen Fjord am Mittelmeer. Kreuzfahrtschiffe legen hier an – die kleineren. Die „Symphony of the Seas“ habe ich zumindest nicht gesehen. Auch nicht von oben – vom Aussichtspunkt der Ruinenstadt Bar. Es gibt ein Katzenmuseum in Kotor, sowie einen Polizisten, der unsere Filmrolle kontrolliert… wir haben trotzdem Aufnahmen gemacht – als Tourist getarnt.

Link: kotor.travel

Porto Montenegro | Tivat

Luxusschiff reiht sich an Luxusjacht. Von einem solchen „weiß-blauen“ 35 Meter langen Schifferl pfeifen drei hübsche Damen einfach so zu mir herüber. Die Kamera macht doch was her. Bitte an Deck gehen zu dürfen. Ach so, Kapitän says no! Na dann trink ich eben eine Melange in dem Café gleich da vorn an der Promenade. Oder doch lieber Kaffee. Cappuccino sollen‘ s auch haben. Ich schau hinüber… nur mit einem Auge. Durch die pinke Sonnenbrille. Wollen halt unter sich sein – die Reichen und die Schönen

Link: portomontenegro.com (Coverfoto: Porto Montenegro – Montenegro International Tourismus)

Cetinje

Wie nähert man sich einem Kloster, das heilige Reliquien aufbewahrt, von denen nicht einmal Einheimische wissen? Jedenfalls demütig. Katholisch sollte man sein, nicht Kurzzeit-Katholik. Auch orthodox geht. Vielleicht und mit Gottes Segen zeigt einer der Mönche dann die Schätze: die Hand von Johannes dem Täufer, mit der er Jesus getauft hat. Mittel- und Zeigefinger sind wie zum Segen gestreckt. Die Hand ist dunkelbraun, so wie eine Mumie eben ausschaut (ich denke so schaut eine aus). Aufbewahrt wird sie in einer mit Rubinen und Saphiren besetzten Schatulle. Ein ähnliches Kästchen zeigt zwei Blättchen des Jesus Kreuzes. Die Splitter sind etwa 30 mm lang und 7 mm breit. Zusammengelegt zu einem Kreuz. Die Schatullen soll die Zarenfamilie Romanov gespendet haben. Filmen dürfen wir nicht. Aus Demut zeichnen wir auch nicht mit dem Mobiltelefon auf. Wenn sie dagegen lieber in monarchischer Vergangenheit schwelgen, dann schauen Sie sich das Gemälde von „Sisi & Franzl“ im königlichen Museum an.

Felsenkloster Ostrog

Pilger treten sich, auf den Stufen empor zum Kloster, die Füße wund. Touristen lassen sich mit dem Bus hinauf befördern. Wir fahren mit dem Auto. Geht auch. 1 Million Besucher zählte das Kloster Ostrog im Vorjahr. Am Sonntag zündet der Besucher in der Kapelle eine Kerze an. An anderen Tagen könnte man das ebenfalls tun. An Sonntagen kommen halt viele Einheimische dazu, zu den Touristen. Die zünden dann auch Kerzen an. Gemeinsam leuchten die dünnen Wachs-Stäbe gleich viel heller. Nach dem Besuch der wichtigsten Kirche Montenegros, findet man im Restaurant Sokoline wieder zurück ins Weltliche, mit Aussicht auf die Gegend.

Budva

In welches Restaurant essen gehen? Bei der großen Auswahl an Lokalen etwas schwierig. Wir entscheiden uns für das Restaurant Jadrian. Weil es am Hafen liegt, weil die Chefin eine Kärntnerin ist und (naja !!!) doch einigermaßen deutsch kann, weil der Wirt ein Montenegriner ist (kein Monegasse, die leben in Monaco), weil eben da der beste Tintenfisch, außerhalb von Split, kredenzt wird. Tagesablauf: morgens türkischen Kaffee trinken am Boot, nachmittags Sonnenbaden am Strand, abends shoppen in den verträumten Gassen, nachts in der Disco mit den hübschen Mädels Shots trinken – mehrere Shots – viele Shots (2 Euro pro Glaserl). Fürs Taxi zahlen wir 18 Euro bis ins Falkensteiner. Das liegt grad 5 Kilometer entfernt. Ich kann´s vom Hafen aus sogar sehen, nach 5 Shots noch immer.
Fazit: Willst Du was erleben, musst du nach Budva gehen.

Link: budva.travel

Naturerlebnis

Wie kommt man nun nach Montenegro? Von Wien mit dem Auto über Zadar und Split. Das dauert allerdings. Fahrtzeit an die 15 Stunden und lange Wartezeit am Grenzübergang von Kroatien nach Montenegro. Mit der Bahn? Der Zug fährt von Wien über Belgrad. Die Reise dauert dann etwa 20 Stunden. Am besten ist es mit dem Flugzeug. Wien – Podgorica in 1 Stunde und 15 Minuten mit Montenegro Airlines

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